26. März 2021

NOJZ an der Messe KG21

Wie bereits angekündigt legt NOJZ in Zukunft den Fokus auf Professionalisierung und Vernetzung. Die Professionalisierung kann unter anderem herbeigeführt werden, indem gut ausgebildete Fachpersonen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. Vorallem Absolvierende der HSLU Soziale Arbeit mit Vertiefung Soziokulturelle Animation bedeuten für die Offene Kinder- und Jugendarbeit einen Mehrwert. Die Soziokulturelle Animation (SKA) hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und es wurden mehr Arbeitsbereiche für die Absolvierenden der SKA geschaffen - eigentlich eine positive Entwicklung. Eher negativer Nebeneffekt ist jedoch, dass die Offene Kinder- und Jugendarbeit als "altbewährter Bereich" an Attraktivität verloren hat und Absolvierende der SKA eher auf andere Tätigkeitsfelder ausweichen. Doch auch die Offene Kinder- und Jugendarbeit hat sich weiterentwickelt, ist breiter vernetzt und ist vielfältiger geworden. 
Um den Absolvierenden der SKA die Offene Kinder- und Jugendarbeit unterbreiten zu machen, hat NOJZ am 26. März am Kontaktgespräch 21 (KG21) der Hochschule Luzern (HSLU) teilgenommen. 

Das KG21 ist eine Messe mit Organisationen, Firmen, Vereinen, etc., bei welchen Absolvierende der HSLU zukünftig tätig sein können. Die Zielgruppe ist breit, die Ausstellenden an der Messe werben Absolvierende der Hochschule Wirtschaft, Technik, Design & Kunst und auch der Sozialen Arbeit an. 

Aufgrund der Pandemie fand die Messe in diesem Jahr in einem virtuellen Messegelände statt. Man konnte sich einen Stand einrichten mit Links, Fotos, Chats, etc. 

Der Stand von NOJZ sprach gezielt Absolvierende der HSLU Soziale Arbeit - mit Präferenz SKA - an. Jedoch konnten weitere Absolvierende anderer Studienrichtungen den Stand besuchen und in die vielfältige Welt der OKJA eintauchen. Denn NOJZ präsentierte nicht sich als Verein, sondern den Besuchenden wurde verschiedene die Facetten und Tätigkeiten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aufgezeigt. So konnten die Besuchenden via Zoom mit Marion Räber Gespräche führen und Fragen zur OKJA stellen. Caroline Rey beantwortete Fragen über einen Chat beispielsweise zum Zugang in die OKJA und Kathrina Mehr ermöglichte via Zoom-Präsentation einen Einblick in die vielfältige Offene Kinder- und Jugendarbeit am Beispiel der Jugendanimation Horw. 

Die drei haben teilweise spannende Gespräche mit Personen geführt und hoffen, dass nun einige davon ihren Weg in die OKJA finden werden.