Grob-Budget
0 CHF

Dauer
24 Wochen

Sozialraum

Partizipative Schulhausregeln

Ausgangslage

Anstoss zum Erarbeiten neuer Schulhausregeln gab ein Antrag, welcher an der SchülerInnenratssitzung vom 4. Mai 2015 besprochen wurde. Einige Kinder äusserten, dass sie sich im Schulhaus nicht wohl fühlen, weil diverse Regeln nicht eingehalten würden und somit ein friedliches Zusammenleben im Schulhaus Moosmatt gefährdet sei. In den Klassenräten wurden dann Lösungsvorschläge gesucht, welche anschliessend wieder im SchülerInnenrat besprochen wurden. Dabei kam eine beachtliche Vielfalt an Lösungsvorschlägen zusammen. Nebst schnell umzusetzenden Vorschlägen wurde auch das Erstellen von neuen, verbindlichen Schulhausregeln genannt. Von der Idee, neue Schulhausregeln zu erstellen, waren auch die Schulleitung sowie das Lehrpersonenteam begeistert. Dies mit der Begründung, dass es zwar Schulhausregeln gibt, diese aber veraltet, nicht mehr brauchbar und nicht mehr präsent seien. Laut dem Konzept des SchülerInnenrats Moosmatt ist dieser nicht berechtigt, Regeln zu ändern. Diese Kompetenz wurde dem SchülerInnenrat im Rahmen des vorliegenden Konzeptes für die Schulhausregeln jedoch zugesprochen.

Ziele und Erwartungen

Ziel und Zweck der neuen Schulhausregeln war es, im Schulhaus Moosmatt ein friedliches Zusammenleben mit angenehmem Schulhausklima zu fördern und eine gewaltarme Schule zu fördern. Wichtig schien dabei der Prozess zur Erarbeitung der neuen Schulhausregeln. Die AG-Schulhausregeln war davon überzeugt, dass durch die aktive Partizipation der Kinder (Kindergarten bis 6. Kl. SchülerInnen), der Schulleitung, des Lehrteams, des Hauswartes, der Schulsozialarbeit und der Betreuung die Schulhausregeln eine hohe Akzeptanz erreichen würden und somit zu einer hohen Verbindlichkeit führten. Ausserdem bot der Prozess zur Erarbeitung der Schulhausregeln mit den verschiedenen Vorgehensschritten ein wichtiges Lernfeld zur Partizipation, für Aushandlungsprozesse, der Konsensfindung, politischer Bildung und Kooperation für alle involvierten Personen. Dafür war die Kooperation von Quartierarbeit und Schule Moosmatt ein grosser Gewinn. Die Vollversammlung stand als gemeinschaftlicher Event in diesem Prozess besonders hervor und stärkte gleichzeitig den SchülerInnenrat Moosmatt. Wichtig schien, dass in diesem Prozess nur SchulHAUSregeln gesucht wurden und keine Regeln die explizit den Pausenplatz oder den Schulweg betreffen.

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